23200 km - Speichenbruch am Hinterrad

Erst mal zum wichtigsten, was auf den letzten 2500Km seit meinem letzten Bericht, passiert ist. Mir ist eine Speiche am Hinterrad gebrochen. Bemerkt habe ich es beim Motorrad reinigen, wie lange sie schon abgerissen ist, ich weis es nicht, kann heute passiert sein oder aber auch schon vor ein paar Tagen.

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War dann gleich in der Werkstatt und was soll ich sagen, ich bin der erste dem das passiert ist, den Rest der Speiche hat der Meister herausgefummelt er konnte aber leider keine neue einbauen weil sie keine auf Lager haben. na egal, jetzt habe ich am Donnerstag einen Termin zum Reifenwechseln, die hinteren Bremsbeläge sind fällig und eine Speiche sollte ich auch wieder haben. Jetzt sehe ich schon das entsetzen meiner Besucher, schon wieder Reifen wechseln, ja der ist so was von am Ende, das ich schon wieder ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich ein Polizeiauto nur sehe. Die geforderten 1,6 mm hat er gerade noch, aber morgen ist Ausfahrt mit 300 km und dann ist das auch vorbei. Dieses mal hat er 5500 Km überstanden, muss wohl am rauen Asphalt der Schwäbischen Alb liegen, das bei mir die Riefen immer nur so kurz halten, während andere damit locker 20000 km fahren oder liegt es doch an meiner Gashand. Nein das kann es nicht sein, jeder der mal mit mir gefahren ist weis das es nicht daran liegen kann.

Nuernberg

So nun zum erfreulichen Teil, das Südstaaten Treffen des Boxer-Forums. Die Anreise mit ein paar aus dem Forum, hat schon richtig Spaß gemacht und nachdem mir dieses mal nicht alle unbekannt waren und Gerd, als DER Organisator des ganzen, keine mühen geschaut hat und jedem ein Namensschild verpasst hat, viel mir das Kennen lernen wesentlich leichter. Es ist nicht ganz einfach sich all die Namen zu merken, vor allem die Nicknams den wirklichen Namen zu zu ordnen. Die Touren die Gerd zusammen mit Robert ( ich trau mich es gar nicht zu sagen, aber er fährt Suzuki, ist aber trotzdem schwer in Ordnung) und Thomas ausgearbeitet hat waren ein Traum, ich war ja noch nie mit dem Motorrad im Fränkischen. Zum richtig fahren kommt man mit 75 Motorrädern natürlich nicht, aber darum ging es ja auch nicht, sondern um die gemeinsame Ausfahrt und um sich mal kennen zu lernen. Wenn es meine Zeit mal zulässt muss ich unbedingt die drei mal besuchen und dann können wir das ganze noch mal machen, des fahren wegen.
Wie oben schon beschrieben steht morgen wieder die jährliche Ausfahrt meines Motorradhändlers an und da ich auch dieses Jahr wieder eine Gruppe anführen darf, sind wir vor 14 tagen die Strecke schon mal abgefahren, ich sollte ja schon wissen wo es lang geht, natürlich nicht nur ich sondern auch die anderen Gruppenanführer. Die Route habe ich mir 2 Tage vorher beim Händler abgeholt, damit mein GPS programmiert und dann konnte es losgehen. Wir also hinter dem Chef her, schöne Route, viele Kurven und verzwickte Abzweigungen. Was ganz witzig war, ich habe meist vor Herrn Hechler den Blinker gesetzt, da mir mein GPS schon lange vorher gezeigt hat wo es lang geht. Um sicher zu sein und weil meine Daten die ich nur von einem Handschriftlichen Zettel hatte, diese aber nicht ganz stimmten, habe ich mein GPS dann neu programmiert und bin die Strecke alleine noch mal gefahren, kein Problem. Auf die Satelliten kann man sich doch verlassen, eigentlich wollte ich ja nicht alleine noch mal fahren, sondern mit den Mechanikern zusammen, die wollten sich bei mir melden taten es aber nicht, so bin ich halt am Freitag alleine gefahren. Am Sonntag dann so gegen 16.00 Uhr, wer ruft an, der Werksattmeister, ob ich mit ihm die Runde fahre, also gut, dann halt zum dritten mal, diese mal dann mit perfekt programmiertem GPS, alle schwierigen Punkte waren eingestellt, so konnte ich mich darauf konzentrieren hinterherzufahren und wenn nötig, meinem GPS losen Anführer den richtigen Weg zu weisen, was zwar selten vorkam aber ein paar mal wäre er doch glatt falsch Abgebogen. So ein Aufschrieb hat halt doch manchmal gewisse Mängel. Das liegt einfach daran das derjenige der ihn schreibt, die Strecke mit anderen Vorraussetzungen abfährt, er weis ja wo es lang geht und damit den Aufschrieb auch so macht als ob jeder wüsste wo es hingehen soll. Jetzt bin ich also in 14 Tagen die Strecke drei mal gefahren, macht 940 Km und morgen das vierte mal, so komme ich auch auf meine Kilometer. Jetzt hoffe ich das Wetter spielt mit dann wird es sicherlich ein schöner Tag.