27500 km - Urlaub und Speichenbruch

www.hechler-motorrad.de dort auf Ausfahrten klicken und dann auf Bikermeeting. Der Bericht stammt auch von mir deshalb fasse ich mich hier mal kurz.

Motorradtouren sind doch das Beste, was man mit einem Motorrad machen kann, egal wie das Wetter auch sein mag. Selbst bei Regen kann es noch Spaß machen wenn man mit den Richtigen Leuten zusammen fährt. Da mein letzter Bericht ein wenig zurückliegt habe ich jetzt dann mal ein wenig mehr zu berichten. Als erstes waren wir bei BMW Bikermeetig in Garmisch Partenkirchen. Die Ausfahrt haben wir wieder mal zusammen mit unserem Motorradhändler unternommen. Der Weg nach Garmisch war zwar nicht unbedingt Spaß, da es die ganze Fahrt in strömen regnet, wir hatten aber eine wirklich gute Gruppe, vier 1150 GS und alle hatten das gleiche Tempo, so macht es selbst im Regen Spaß, wenn auch auf einer GS von Wetterschutz nicht die rede sein kann, die kleine Scheibe hält zwar den Wind ein wenig ab, aber nass wird man von oben bis unten. Das war jetzt der zweite härte Test für meinen Savanna Anzug und was soll ich sagen ich war zwar von außen klatsch nass aber innen war alles trocken. Auch wenn es ein wenig unangenehm ist das das Wasser zwischen Goretex Futter und Anzug hin und her schwabt. Einen Bericht über die Ausfahrt gibt es unter

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So, jetzt kommt der Urlaub am Gardasee. Der Hinweg war hauptsächlich Autobahn und irgendwie stelle ich immer wieder Fest, für so was ist die GS nicht gebaut, Dauertempo 160km/h geht zwar macht aber keinen Spaß mehr. Man hängt wie ein Fähnchen im Wind und die GS Säuft bei noch höherem Tempo, das es eine Ware bracht ist, wenn ich mich aber so bei 130km/h bis 160km/h halte geht es noch, sie verbraucht dann etwa 6,2 l/100km. Dafür mach Pässe fahren mit der GS unheimlich viel Spaß, es ist immer wieder begeisternd wie die Q aus den Kehren heraus beschleunigt und dabei ist es fast egal ob man nun den 1, 2 oder dritten Gang drin hat. Im ersten geht sie wie eine Rakete aus den Ecken heraus und man hat schon Probleme das Vorderrad am Boden zu halten, vor allem natürlich mit Sozia und Gepäck. Aber selbst aus engen Ecken heraus reich normalerweise der zweite Gang. Um das zu erfahren und zu Erleben hatte ich im Urlaub wieder mal genügend Möglichkeiten.


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Und das wichtigste an der GS, sie ist immer für kleine Schottereinlagen zu gebrauchen und das auch mit Sozia, dann geht es zwar nicht mehr schnell voran, sondern eher gemütlich, aber Spaß macht es trotzdem.
Jetzt kommen wir mal zum unerfreulichen Teil der letzten Zeit. Mir sind schon wieder zwei Speichen hinten abgebrochen. Jetzt lass ich diese noch mal wechseln, aber wenn es dann wieder passiert müssen wir uns was einfallen lassen, denn auf Dauer habe ich keine Lust zum Speichen wechseln zu gehen. Vor allem sagt man bei Fahrrädern wenn eine mal bricht, wird das nicht die letzte sein, sondern erst der Anfang. Des weitern hat mich mein Touratech Ölstopfen im Stich gelassen, es lief zum Schlüsselloch das Öl heraus, an der Rampe zum Stilfser Joch habe ich ihn dann notdürftig repariert um so wenigstens nach Hause zu kommen, jetzt habe ich erst mal wieder den Original Stopfen drin. Noch was unerfreuliches ist, das mir auf der Abfahrt vom Stilfser Joch die Hinterradbremse ausgefallen ist, weil sie zu heiß wurde, volle Beladung und eine rasante Abfahrt vertragen sich scheinbar nicht so ganz. Ich bremse immer hinten mit und zwar bis in den Scheitelpunkt der Kehre und das war dann wohl zuviel. Was auch ganz nett ist, mein Hinterreifen hat jetzt 4000km runter und der sieht noch richtig gut aus, mit Sozia und Gepäck zu fahren scheint nicht so sehr auf die Reifen zu gehen wie die kleine Runde am Abend da tut. Mein Vorderreifen ist jetzt allerdings fällig, aber er hat immerhin 13000km gehalten und das ist für mich absoluter Rekord, normalerweise habe ich immer vor dem Urlaub gewechselt und dann hatte er immer so in etwa 10000km drauf, aber aus Sorge er hält die Urlaubsfahrt nicht mehr durch habe ich dann immer sicherheitshalber gewechselt.