37000 km - Neue Hinterradfelge, ein Tag mit der K1200GT
Jetzt hat es doch tatsächlich funktioniert, ich habe eine neue Felge bekommen. Da das Motorrad dann eh schon in der Werkstatt war, bot es sich an auch gleich noch die Bremsbeläge wechseln zu lassen, die hinteren waren bis zur Verschleißgrenze herunter gebremst, man konnte schon durch das Loch sehen das die Verschleißgrenze markiert und die Vorderen sahen auch nicht mehr sonderlich gut aus. Die Vorderen haben somit 37000 Km gehalten, was ich ganz Ok finde, genau so lange wie auch an meiner 1100GS, die hinteren waren jetzt das Zweite mal fällig, waren dieses mal aber auch länger drauf wie der erste Satz, obwohl diese eigentlich noch länger gehalten hätten. Ich habe sie damals nur aus Sicherheitsgründen gewechselt, ich will ja nicht in den Urlaub und unterwegs Festellen, das ich ab sofort hinten nicht mehr bremsen darf.
Zur neuen Felge sag ich mal lieber nichts, da habe ich schon genug darüber geschrieben, außer das die Speichen ein wenig anders aussehen wie die alten, diese haben einen leicht goldenen Schimmer, BMW hat also das Material geändert, ich bin ja schließlich nicht der einzige bei dem Speichen gerissen sind.

Was ich Klasse fand war, das ich eine K1200GT als Leihfahrzeug bekommen habe, normalerweise lasse ich mich immer abholen, sind nur 7 Km bis zur Werkstatt, aber dieses mal lies sich das ganze Terminlich nicht so Regeln das ich mein Motorrad während den Öffnungszeiten hätte abgeben können. Ich bin ja schon alle Boxer gefahren, außer die Cruiser und das lehne ich ab, wenn mich da jemand damit sieht. Ne auf so einem Ding fahre ich nicht, ich weis ja nicht mal wohin mit den Füßen, fahren sollen die C Modelle ja nicht schlecht, aber ich will das eigentlich gar nicht wissen wie es ist. Jetzt mal zurück zur K1200GT. Die Armaturen wie man es als BMW Fahrer gewohnt ist, alles an seinem Platz, außer das der Lichtschalter fehlt und dafür der Schalter für die Sitzheizung vorhanden ist und natürlich gibt es zusätzlich den Schalter für die verstellbare Scheibe. Beim Händler vom Hof gerollt, eigentlich nichts besonderes, die erste Kurve im Ort, ich habe sie fast nicht bekommen, man ist das Ding schwer und träge, die zweite Kurve, eine Linienwahl wie bei einem Fahrschüler in der ersten Fahrstunde. Also Heim damit, Motorrad in die Garage, stehen lassen bis morgen und dann zurück zum Händler eiern.
Ne so einfach gebe ich mich nicht geschlagen.
Ich bin dann noch damit zum arbeiten gefahren und am nächsten Tag noch eine kleine Testrunde. Wenn man sich daran gewöhnt hat mit mehr körperlichem Einsatz zu fahren, in Kurven nie vom Gas zu gehen und alles ganz rund zu fahren geht das mit der GT ganz gut und der Motor geht wie eine Rakete im Vergleich zur GS, zieht immer, egal in welchem Gang und egal in welcher Drehzahl. Aber wer behauptet das eine K handlich ist, der ist noch nie was anderes gefahren, dagegen fährt sich eine GS wie ein Fahrrad.

Es hat mir trotzdem Spaß gemacht.
Dafür bin ich in der ersten Kurve fast von der GS gefallen so habe ich sie in die Kurve geworfen, mit ganzen Einsatz halt, man gewöhnt sich schnell an ein anderes Motorrad.