39500 km - Hechlingen
Hechlingen, was sagt uns der Name so ganz spontan, eigentlich nichts oder etwa doch? Hechlingen, das ist der Ort bei dem BMW seinen Enduro Park betreibt und ich war an Ostern dort, nicht nur ich, aber das versteht sich ja von selbst, nein eine 32 Mann und Frau starke Abordnung des Boxer-Forum hat sich zum Enduro Training dort eingefunden.

Über das Enduro Training habe ich ja schon mal geschrieben, dieses mal war der Unterschied, das ich statt in Gruppe 1 in Gruppe 4 war, eigentlich wollte ich in Gruppe 3, aber weil die Teilnehmer Anzahl dann so schlecht verteilt gewesen wäre, habe ich mich dann dazu drängen lassen in Gruppe 4 zu wechseln, was kein Fehler war. ![]()
Der Instruktor Helmut Pohl machte die Übungen nicht auf dem Übungsplatz unten sondern gleich oben im Gelände und warum sollten wir zwischen zwei Holzstangen die Blickführung üben, wenn wir das gleich auf der "Kuschelwiese" üben konnten.
. Das fand ich gut, wir alle hatten ja eine gewisse Enduro Erfahrung manche mehr, ich weniger und er legte deshalb, einen höheren Maßstab an, was allen ersichtlich Spaß machte, gefahren sind wir jedenfalls fast den ganzen Tag. Am ersten Tag kam kam ich bis auf einen kleinen Umfaller sogar sturzfrei über die Runden, was sich aber am Sonntag dann ändern sollte, da habe ich die 1200GS dann 2 mal richtig abgelegt und damit dann gleich mal bergen am Hang geübt. Gestürzt wäre übertrieben, so kurz vor dem Ende der Auffahrt bin ich einfach mal umgefallen, nicht die normalen Auffahrten unten am Gelände, sondern die kleinen Pfade oben waren mein Verhängnis, ohne Schwung und mit nachlassender Kraft in den Armen habe ich es einfach nicht mehr nach oben geschafft, was aber nicht schlimm ist, wenn man weis warum man fällt, lernt man auch daraus was, ich habe daraus gelernt, das ich dringend eine Pause benötigt habe, die ich mir nach den 2 Umfallern dann auch genehmigt habe. Und der Platzwart hatte auch ein einsehen und uns Brausetabletten verabreicht, nach denen alles wieder besser ging, was da wohl drin war.



Noch mal ein Dankeschön an die hervorragenden Instruktoren des BMW Enduro Parks in Hechlingen und den netten Mechaniker nicht zu vergessen der Platzwart, die gute Seele der Anlage, es war ein tolles Wochenende. ![]()

Ein paar Worte zur 1200GS, im Vergleich zur 1150GS fährt sie sich im Gelände wie ein Fahrrad, handlich, wendig und sehr präzise zu steuern, nicht zu vergessen der Motor ist ein Gedicht, immer genug Kraft, manchmal sogar ein wenig viel, und aus jeder Drehzahl spontan am Gas. Was mich am meisten beeindruckt hat war, das man den Motor fast nicht abwürgen kann, mit 1000U/min herumzutuckern ist kein Problem und dann noch mit der Hinterbremse das Tempo zu dosieren macht dem Motor nichts aus, er zieht immer weiter. Das schlagartige Ausgehen der "alten" Boxer ist wie weggeblasen, wenn ich das mit meiner machen würde, würde sie sofort den Dienst quittieren. Soweit ich bei den paar Gangwechseln, die man so in Hechlingen hat, das beurteilen kann schaltet sich das Getriebe wesentlich angenehmer und geräuschloser als das meiner 1150GS, obwohl ich mich eigentlich nicht beschweren kann, meine schaltet sich sehr gut und wenn man präzise schaltet ist der Gang immer drin, nur wenn ich schlampig schalte, was mir beim gemütlichen Fahren hin und wieder passiert, springt ein Gang auch mal wieder raus, den Fehler habe aber ich dann gemacht und nicht das Motorrad. ![]()
Zur den Straßen-Fahreigenschaften der 1200GS kann ich nicht viel sagen, ich bin sie nur in Hechlingen auf der Straße gefahren und das zählt nicht, in der Gruppe mit gemütlichem Tempo, da kann ich keine Aussage über das Fahrverhalten geben. Da ich die 1200GS aus Protest nicht bei meinem Händler zur Probe fahre, denn ich wollte eigentlich im Januar schon eine bestellen, aber BMW will mir keine verkaufen und wenn dann erst im August oder September. Da will ich dann aber keine mehr, entweder am Anfang des Jahres oder eben nicht. Deshalb fahre ich nicht mit der 1200GS, ich habe sie mir am Ausstellungstag nicht mal angeschaut und das obwohl ich den ganzen Sonntag Navi Vorführungen gemacht habe und damit eigentlich Zeit genug hatte, mir die 1200GS anzusehen.
39000 km - Tüv
War ja nicht anders zu erwarten, Ohne Mängel bestanden, was soll den schon an einem 4 Jahre alten Motorrad sein, noch dazu wo es doch eine BMW ist.
38500 km - Weserbergland Treffen 2003
Wenn die BAB verlassen ist, ist auch schon die Qual der BAB-Kilometer vergessen und der Spaß der Landstraßen kehrt sofort wieder ein, auch wenn ein Großteil der Strecke nach Kückenbruch nicht unbedingt als kurvig zu bezeichnen ist

Eigentlich sind solche Treffen immer zu schnell vorbei, es gibt einfach zu viele Menschen mit denen man sich viel mehr unterhalten möchte, aber es leider aufgrund der großen Entfernung nicht kann.
Dazu zähle ich auch Gerdy aus dem Boxer-Treff, auch wenn das viele nicht glauben mögen, wir haben uns beim Frühstück wunderbar unterhalten, Erfahrungen ausgetauscht und uns auch so gut verstanden
Ich bin mal wieder weg von eigentliche Thema. Heute stand ein Marathon Tag vor mir, erst der Toyrun, dann den Scarver nach Gütersloh bringen und dann noch nach Hause, macht zusammen 560 Kilometer, davon ca. 470 auf der BAB, ein Graus, was tut man sich nicht alles an. Der Heimweg war eigentlich angenehmer wie der Hinweg, es war wärmer und nicht so windig. Die GS lief wie an der Schnur gezogen nach Hause, hat gesoffen wie ein Loch, 8,3 Liter im Schnitt, na gut ich bin meist so um die 180km/h gefahren und das zu Zweit mit Koffern dran, aber ich wollte Heim und dann muss das schnell gehen, für die gemütliche Art waren wir mal wieder zu spät dran und es wird doch schnell dunkel und damit auch schnell wieder kalt und das muss nicht sein. Wie war das noch mal mit der 1200GT, ne doch lieber auf der GS durchgeschüttelt.
37000 km - Neue Hinterradfelge, ein Tag mit der K1200GT
Jetzt hat es doch tatsächlich funktioniert, ich habe eine neue Felge bekommen. Da das Motorrad dann eh schon in der Werkstatt war, bot es sich an auch gleich noch die Bremsbeläge wechseln zu lassen, die hinteren waren bis zur Verschleißgrenze herunter gebremst, man konnte schon durch das Loch sehen das die Verschleißgrenze markiert und die Vorderen sahen auch nicht mehr sonderlich gut aus. Die Vorderen haben somit 37000 Km gehalten, was ich ganz Ok finde, genau so lange wie auch an meiner 1100GS, die hinteren waren jetzt das Zweite mal fällig, waren dieses mal aber auch länger drauf wie der erste Satz, obwohl diese eigentlich noch länger gehalten hätten. Ich habe sie damals nur aus Sicherheitsgründen gewechselt, ich will ja nicht in den Urlaub und unterwegs Festellen, das ich ab sofort hinten nicht mehr bremsen darf.
Zur neuen Felge sag ich mal lieber nichts, da habe ich schon genug darüber geschrieben, außer das die Speichen ein wenig anders aussehen wie die alten, diese haben einen leicht goldenen Schimmer, BMW hat also das Material geändert, ich bin ja schließlich nicht der einzige bei dem Speichen gerissen sind.

Was ich Klasse fand war, das ich eine K1200GT als Leihfahrzeug bekommen habe, normalerweise lasse ich mich immer abholen, sind nur 7 Km bis zur Werkstatt, aber dieses mal lies sich das ganze Terminlich nicht so Regeln das ich mein Motorrad während den Öffnungszeiten hätte abgeben können. Ich bin ja schon alle Boxer gefahren, außer die Cruiser und das lehne ich ab, wenn mich da jemand damit sieht. Ne auf so einem Ding fahre ich nicht, ich weis ja nicht mal wohin mit den Füßen, fahren sollen die C Modelle ja nicht schlecht, aber ich will das eigentlich gar nicht wissen wie es ist. Jetzt mal zurück zur K1200GT. Die Armaturen wie man es als BMW Fahrer gewohnt ist, alles an seinem Platz, außer das der Lichtschalter fehlt und dafür der Schalter für die Sitzheizung vorhanden ist und natürlich gibt es zusätzlich den Schalter für die verstellbare Scheibe. Beim Händler vom Hof gerollt, eigentlich nichts besonderes, die erste Kurve im Ort, ich habe sie fast nicht bekommen, man ist das Ding schwer und träge, die zweite Kurve, eine Linienwahl wie bei einem Fahrschüler in der ersten Fahrstunde. Also Heim damit, Motorrad in die Garage, stehen lassen bis morgen und dann zurück zum Händler eiern.
Ne so einfach gebe ich mich nicht geschlagen.
Ich bin dann noch damit zum arbeiten gefahren und am nächsten Tag noch eine kleine Testrunde. Wenn man sich daran gewöhnt hat mit mehr körperlichem Einsatz zu fahren, in Kurven nie vom Gas zu gehen und alles ganz rund zu fahren geht das mit der GT ganz gut und der Motor geht wie eine Rakete im Vergleich zur GS, zieht immer, egal in welchem Gang und egal in welcher Drehzahl. Aber wer behauptet das eine K handlich ist, der ist noch nie was anderes gefahren, dagegen fährt sich eine GS wie ein Fahrrad.

Es hat mir trotzdem Spaß gemacht.
Dafür bin ich in der ersten Kurve fast von der GS gefallen so habe ich sie in die Kurve geworfen, mit ganzen Einsatz halt, man gewöhnt sich schnell an ein anderes Motorrad.
36500 km - Urlaub und Deutschland Rallye Teil 4
36500 km - Urlaub und Deutschland Rallye Teil 3
Nach dem ich am Montag, auf die hirnrissige Idee kam meine Motorrad braucht dringend mal wieder eine Wäsche und ich putze nicht gern, außerdem finde ich immer beim Putzen abgebrochene Speichen, viel mir was ganz anderes auf, wo ist meine Auspuffblende? Na gut die hat immer ein wenig gewackelt aber wo ist sie jetzt? ich kann mich irgendwie noch daran erinnern das sie kurz vor dem Autobahn Kreuz Crailsheim, auf dem Parkplatz, noch da war, aber jetzt weg.
Dann bin ich halt zum Händler gefahren um eine neue zu bestellen und um mal nachzufragen was den mein Kulanzantrag auf die Hinterfelge so macht. Diese komische Blende kostet nur die Kleinigkeit

von 75,-€, da wird mir ja schwarz vor Augen, na egal ich habe sie trotzdem bestellt, sieht ohne doch reichlich bescheiden aus.
Am Mittwoch wollte ich sie dann abholen und oh Wunder BMW übernimmt 50% auf Kulanz, nur wechseln muss ich sie selber. Dann also nur noch 37,- €. Das einzige was beim wechseln stört ist das der Endtopf weg muss und dafür auch die hintere Fußraste, aber die paar Schrauben kann man sogar mit dem Bordwerkzeug öffnen. So ganz ohne Endtopf sieht das doch klasse aus, vielleicht sollte sich BMW für eine in Zukunft kommende GS mal überlegen ob ein höherer, so wie bei der F650GS oder Zentraler Auspuff wie bei der R1100S, nicht was feines wäre.

36500 km - Urlaub und Deutschland Rallye Teil 2
Es gibt Dinge die ich ohne das Boxer-Forum nie erlebt hätte, dazu gehört sicherlich auch mein Besuch bei der Deutschland Rallye, als Streckenposten konnte ich dort vor Ort sein. Es ist irgendwie schon etwas besonderes an einem Weltmeisterschaftslauf aktiv mitzuwirken, nicht als Zuschauer sondern als Teil des ganzen. Was hat das jetzt mit dem Motorradfahren zu tun werden sich einige Fragen, ganz einfach ich war mit dem Motorrad dort.
Die Anreise an die Mosel, nach Klüserath war eine Katastrophe, der erste Regenschauer erwischte mich nach ca. 5 Kilometer, es wurden dann insgesamt 6 richtig schöne Wolkenbrüche, der letzte dann von der art das ich anhalten musste und mich an einer Bushaltestelle unterstellen musste. Wetterschutz ist bei der GS einfach nicht vorhanden und wenn es so regnet hilft nur noch ein Auto.
Ansonsten hatte ich eine relativ langweilige Anreise, von den 420 Km habe ich 350 auf der Autobahn verbracht, was auch nicht unbedingt meine Sache ist, ich will Kurven nicht gerade aus fahren.

Nach dem wir am Freitag an der Strecke waren und dort den ganzen Tag verbrachten, nutzen ich und Jörg den Samstag um in der Eifel Motorrad zu fahren und was bietet sich für Ortsfremde in so einem Fall an, wir brauchen eine Tourenguide der uns die Highlights der Eifel vorführt, besser gesagt vorfährt. Und wieder kommt das Boxer-Forum zum tragen, Jürgen hatte Zeit und führte uns durch die Eifel auf wunderschönen Strecken, Kurve an Kurve, ich bin wirklich von der Landschaft überrascht, erst die Mosel dann die Eifel, Teile von Deutschland mit dem Motorrad zu erleben ist immer wieder was besonderes, hier auf der Schwäbischen Alp, so in meiner Umgebung kenne ich irgendwie schon alles. Obwohl Jürgen "nur" eine alte 2V Gs fährt, habe wir uns hinter ihm nicht gelangweilt, na gut die Bremsen der "alten" Q sind nicht mit der einer neuen zu vergleichen, aber auf kurvigen Strecken gibt es nicht allzu viele Vorteile einer 1150GS gegenüber einer 100GS und ich rede hier von Kurven, nicht von Biegungen auf Bundesstraßen, denn da hat die 100GS keine Chance aufgrund ihrer geringeren Leistung und des dann schlechteren Fahrwerkes.
Apropos Fahrwerk, ich hatte doch das hinter Federbein verstellt und natürlich nicht wieder zurück, war ja klar, braucht man ja einen Schraubendreher und den hat man nicht immer zur Hand. Jedenfalls mit der verstellt Druckstufe ist das fahren alleine ziemlich merkwürdig, ich hatte das Gefühl das das Motorrad immer ein wenig kippelig war, nicht mal Geradeaus lief sie so richtig und in Kurven eierte ich nur so rum. Mitten in der Eifel habe ich also doch den Schraubendreher ausgepackt und das Federbein und Luftdruck mal wieder verstellt, die Vorspannung ändere ich immer aber am Luftdruck oder der Druckstufe ja eigentlich nie. Nach der Verstellung hatte ich ein neues Motorrad.
Der Heimweg am Sonntag verlief dann wie der Hinweg, auf der BAB mit viel Regen. ![]()
Auf diesem Weg noch mal mein Dank an Jörg, der das ganze erst ermöglicht hat und an Jürgen für die tolle Eifelrunde
36500 km - Urlaub und Deutschland Rallye Teil 1
Urlaub - Endlich hatte ich mal wieder Urlaub, mit dem Motorrad durch die Alpen, was gibt es schöneres? Über kleine wenig befahrene Passstrassen zu fahren, die Landschaft zu genießen und sich einfach von Kurve zu Kurve und von Kehre zur Kehre treiben zu lassen. Die immer wieder faszinierende Landschaft der Alpen zu genießen, die saubere Luft und das brummen des Boxers zu spüren.
mit dem Motorrad in den Bergen ist immer wieder was besonderes, jemand der das noch nicht erlebt hat, hat einfach was verpasst, eigentlich ist es ja egal was für ein Motorrad man hat, aber mit einer GS macht es gleich noch mal so viel Spaß, auch wenn das einige nicht glauben können. Die Leichtigkeit mit der die GS von Kurve zu kurve swingt oder doch scarvt
ist das besondere daran und das mit vollen Koffern und Sozia.
Einzig der Hinterreifen macht mir Sorgen, entweder hat Metzeler die Mischung, bzw. den Aufbau des Reifens geändert oder ich bin nach meinem letzten Plattfuß irgendwie empfindlicher geworden, dauernd hatte ich das Gefühl mit zu wenig Luft unterwegs zu sein, ich habe sogar und das zum ersten mal die Druckstufe am Federbein verstellt, war aber mit Sozia auch nicht anders wie vorher, nur alleine zu fahren war dann eine Katastrophe. Aber dazu später mehr.

Ich war ja jetzt nicht das erste mal am Gardasee und so macht das Fahren noch viel mehr Spaß, einzig die dauernde Hitze macht einen fertig, wobei es am Gardasee noch relativ angenehm war, besonders dann wenn man sich ein wenig vom See entfernt hat und in die Berge geflüchtet ist, so bin ich mal wieder die Montebaldo Runde gefahren und habe trotz meiner Ortskenntnis einige mir unbekannte Strecken gefunden, ich bin z.B. noch nie über Tremosiene nach Tignale gefahren, warum auch immer. Wenig Verkehr und eine wunderschöne kurvige Strecke, nichts zum Schnell fahren aber was zum genießen.
32800 km - Plattfuß und Speichen ab Teil 4
Jetzt bin ich mal gespannt wie BMW entscheidet und wie lange das dauert.
Fortsetzung folgt
32800 km - Plattfuß und Speichen ab Teil 3

So hatte ich mal die Möglichkeit eine 2003 GS längere Zeit zur Probe zu fahren. Da ich ja nun schon länger mit einer 2000 GS unterwegs bin will ich die Unterschiede mal ganz kurz aus meiner sicht der Dinge beschreiben.
Starverhalten:
Was als erstes auffällt ist, der Doppelzünder (DZ) springt auch nicht besser an als meine.
Integral ABS:
man zieht am Hebel und es summt vor sich hin, komisches Geräusch aber beim fahren fällt es nicht auf. Das neue ABS brauch ein wenig Gewöhnungszeit, wenn man so wie ich mit zwei Fingern oder mit Sozia auch mit der ganzen Hand bremst, nach 50 km hatte ich mich aber daran gewöhnt und was soll ich sagen, die Bremse ist klasse, ein Finger genügt und die Fuhre steht, die Dosierung ist anfänglich nicht ganz einfach aber wie gesagt nach 50 km ging es ganz gut und am ende des Tages konnte ich wieder richtig tief in die Kurven hineinbremsen. Die Bremse erhält von mir die Note 1.
Laufverhalten:
Gefühlsmäßig läuft der DZ im unteren Drehzahlbereich ruhiger und das ohne KFR, wobei das meiner GS auch fremd ist. Ab ca. 4500 U/min finde ich läuft sie rauer und die Vibrationen nehmen mehr zu als an meiner GS.
Getriebe:
Das neue Getriebe ist um Welten besser als das meiner GS, es lässt sich sehr leicht und fast geräuschlos schalten vor allem der Sprung von 5 in den 6ten Gang ist beim "Sport" Getriebe wesentlich besser, d.h. der Drehzahlsprung ist kleiner, es schaltet sich leichter und der kurze kann auch auf der Landstraße im Soziabetrieb eingesetzt werden. den langen 6ten benutze ich mit Sozia auf der Landstraße fast gar nie, nur auf gut ausgebauten Bundestrassen und wenn ich alleine unterwegs bin. Note fürs neue Getriebe 2+, eine KTM schaltet sich halt immer noch besser. ![]()
Reifen:
Auf der Maschine waren Bridgestone TW 101 G / TW 152 G aufgezogen, mit diesen Reifen würde ich nicht glücklich werden, sehr gutmütig zwar, neigen aber beim Herhausbeschleunigen aus Kehren zum rutschen, nicht stark und auch gut zu kontrollieren aber sie rutschen mehr wie der Tourance von Metzler. Wenn ich alleine gefahren wäre würde mir dieses verhalten sogar Spaß machen, aber mit Sozia kann ich das nicht brauchen.
Fazit:
Die Gründe für mich eine neue zu kaufen wären also das Getriebe und das ABS, der DZ hat mich nicht so überzeugt, das es mich dazu bewegen würde mir eine neue zu kaufen. Auf einer Vergleichsfahrt vor zwei Wochen hat der Doppelzünder 0,3 Liter weniger verbraucht und das auf 190km wie ich mit meiner GS. Und der Rest ist genau wie bei meiner GS.
Auf diesem Weg möchte ich mich noch mal bei GEWEKA für das Fahrzeug bedanken.