Einfach mal alles was mich gerade so bewegt oder auch stört!

HZ vom 24.08.2010 und www.giengen.de

Tja eigentlich habe ich das ja erwartet, das das vor Jahren angeleierte dann doch mal fertig gestellt wird, schön ist das sich die Begründung nicht ändert und das am Problem nichts geändert wird oder es nicht geändert werden will. Ach ich sollte ja noch sagen um was es geht.

Camping: Stellplatz vom Festplatz auf den Schießberg verlegt

Zitat:

Bereits seit Längerem beklagten Wohnmobilreisende in Giengen die wenig attraktive Lage des bisherigen Stellplatzes auf dem Festplatz Schwage.
Auch Klagen über Lärmbelästigung waren keine Seltenheit bei der Giengener Tourist-Information.

Tja die Klagen der Anwohner verhallen eigentlich grundsätzlich, vielleicht sollten wir uns auch bei der Tourist-Information beschweren und nicht bei der Stadt.

Ich habe das ja schon mal geschrieben,
(LINK) und zwar unter dem Zusammenhang das hier Touris wichtiger sind wie Einwohner. Anstatt das von seitens der Stadt, kontrollen stattfinden und man das Problem angeht, wird hier der der sich beschwert verlagert oder wie bei den Anwohner halt ignoriert.


Aber solange PKW noch so auf der Skateranlage parken können um die Musik näher ans geschehen zu bringen, solange wird sich halt auch nichts ändern.

Dies ist keine Montage, das ist echt

Da fehlt mir dann auch die Glaubwürdigkeit des Durchfahrtsverbots für Motorräder nach 20 Uhr in der Marktstraße und vor allem deswegen weil ja auf der Seite der
Stadt Giengen sogar einen Flyer gibt: Flyer Ferien auf Schwäbisch: Motorradtouren.

Deswegen benötigen wir auch keinen Zweiradparkplatz, weil die sind ja eh nicht erwünscht.


in diesem Sinne, alles beim alten

Zarter finanzieller Hoffnungsschimmer!

Samstag 24. Juli

Zarter finanzieller Hoffnungsschimmer!

Irgendwie kommt mir das so vor als ob das schon mal in der Zeitung stand, ach ja war am 29. Juni. Hatten wir da nicht schon den Abschluss 2009 hinter uns gebracht aber gut dann halt noch ein mal. Also die Stadt hat jetzt mit Ende 2009 40,7 Mio Schulden das sind jetzt immerhin fast 3 Mio weniger als ursprünglich gedacht. Es waren ja eigentlich 43 Mio Schulden geplant. Das ist schon mal nicht schlecht und zeigt das wir doch noch Hoffnung haben können das die Durststrecke mit Hilfe der neu eingeschlagen Richtung überwunden werden kann. Verwundert bin ich ein wenig über Herrn Ehrlinger, obwohl eigentlich bin ich nicht verwundert sondern wäre es wenn nicht etwas in der Art von Ihm gekommen wäre. Also Zitat:

Jörg Ehrlinger (SPD) sprach von einem „großen Hoffnungsschimmer“ und einem klaren Zeichen, dass 2009 der Weg zur Konsolidierung der städtischen Finanzen eingeschlagen wurde.

Jetzt ist die Frage, was meint er mit 2009! Der Haushalt 2009 hat keine Spur eines Spar Willens und das es nicht so dramatisch aussieht wie es hätte sein können ist einzig und alleine der höheren Gewebesteuer geschuldet und nicht mehr und auch nicht weniger. Waren es nicht die Mitglieder der SPD die für den Haushalt 2010 gleich eine höhere Gewerbesteuer festsetzen wollten um dieses Jahr mehr Geld zur Hand zu haben, was dann auch noch zum Teil so erfolgte. Nach dem Prinzip der Hoffnung kann es nicht funktionieren. Da ist mir der vorsichtige Haushalter Elser lieber. Der das ganze ja noch nicht so optimistisch sieht und erst dann zufrieden ist, wenn die Stadt Schulden abbaut und wir einen positiven Haushalt haben.

Zum Haushalt muss Frau Mack natürlich auch noch etwas sagen und wir wollen doch Ihrer ganz eigenen Sicht der Dinge lauschen.

Zitat:

6. Jahresrechnung 2009: Ist das Glas halb leer oder halb voll geworden?
Antwort: Weder – noch. Es zeigte sich: Das Glas ist voll geworden!


Hallo Frau Mack, wir haben nun also rund 2 Mio mehr als geplant eingenommen und da ist bei Ihnen bei immer noch 40 Mio Schulden das Glas schon wieder voll.
Sie tanken sicherlich bei leerem Tank immer nur für 10 Euro und behaupten hinterher das sie voll getankt haben! Sind Sie wirklich so blauäugig das Sie das geschriebene tatsächlich auch glauben. Wenn ja, ich würde an Ihrer Stelle sofort mein Amt im Gemeinderat niederlegen, da bleibt einen ja nicht mal mehr ein Kopfschütteln.

Die alternative, einfach nix mehr schreiben und auch nix mehr sagen. Wenn Herr Ehrlinger die Hand hebt, dann auch die Hand heben wenn er mit dem Kopf schüttelt, dann auch schütteln und gut ist. Mehr wird ja auch sicherlich nicht erwartet, von einem guten Parteisoldaten oder bei Abgeordneten nennt sich das dann auch
Stimmvieh.

Aber beim Hand heben aufpassen, nicht das sie dann doch was zum Thema sagen müssen.

Und noch mal das ganze grafisch dargestellt:

Schuldenstand 2009-2

Das kleine Grüne da unten sind die 2 Mio die bei Frau Mack das Glas voll machen, das große Rote sind unsere Schulden. Wenn es den mal eine Wirtschaft gibt wo der Eichstrich auf Frau Macks Voll steht, dann gute Nacht. Das ist wie Schnaps trinken aus einem Weizen Glas.

Als Anmerkung, die Grafik müsste richtigerweise anders dargestellt werden, denn die 2 Mio haben die Schulden ja reduziert, also sozusagen den Schaum vom Glas geblasen, aber zur Darstellung vom vollen Glas sieht es so einfach besser aus.

Noch besser der folgende Satz:

Zitat Frau Mack: Natürlich ist das u.a. auch dem strengen Sparkurs geschuldet, der bereits seit Jahren in Giengen geführt wird.

Also nur mal zu meinem Verständnis, der strenge Sparkurs hat die Schulden in den letzten 8 Jahren um 70 Prozent steigen lassen und damit auch Frau Mack sich was darunter vorstellen kann, wenn es vorher 100 Euro waren dann sind es hinterher 170 Euro oder ganz alleine für Sie die Tankfüllung kostet jetzt 17 Euro. Wenn Sie das unter strengen Sparkurs verstehen, dann frage ich mich was dann Geld ausgeben bei Ihnen ist.

Es ist unglaublich was dort zu lesen ist, als ob die letzten 12 Monate nicht vorhanden waren oder haben Sie in all den Sitzungen gefehlt, na vielleicht ein Buch gelesen und nicht zugehört. Anders lässt sich das nicht erklären.

Jetzt stellt sich für mich nur noch die Fragen, schreibt Frau Mack das selber oder hat Sie einen Schreiber der den Text vorgibt und Sie setzt nur noch Ihren Namen darunter.

In diesem Sinne das Glas ist immer noch leer!

Neues aus Giengen

Marktstraße:

Als erstes mal, die Marktstraße macht einen guten Eindruck. Das was bisher gepflastert wurde sieht jeden Falls nicht danach aus als wenn das die Mitarbeiter des Bauhofes zum ersten mal gemacht hätten. Diese Lösung interne Kräfte der Stadt zu verwenden hat sich jetzt schon bezahlt gemacht. Wenn man mal sieht, wie lange der Steiff Platz gehalten hat bis er das erste mal wieder zur Baustelle wurde, glaube ich, das das Jetzt nur besser werden kann. Und das waren die Profis, die ja von manch einem gefordert wurden. Nur scheinen ein paar das sehr schnell vergessen zu haben.

Und jetzt mal ein paar Dinge die in letzter Zeit so in der Zeitung standen.

Samstag 22 Mai

Die Stadträte fühlen sich übergangen. Durch Finanztricks hat unsere Ex-OB es geschafft, 252.000 Euro auf einem Konto so zu buchen das es ohne Gegenwert bezahlt war. Zu Geschichte, die Beethovenstraße ist ja, wie üblich hier in einer Luxus Version Saniert worden und diese wurde wie nicht anders zu erwarten teurer als geplant anstatt 636.000 € nun 1.048.000 € was ja nur die Kleinigkeit von 64 % über dem Plan entspricht, nicht der Rede Wert, bei 100 % hätten das dann schon mal besorgniserregend sein können, aber bei nur 64 %, Peanuts.
Um nicht den Gemeinderat oder gar die Öffentlichkeit zu informieren, denn das wären ja schlechte Nachrichten, hat man sich also dazu entschlossen die Finanzierung kreativ zu lösen. Man bezahlt also 100.000 € aus Haushaltmittel-Resten und reduziert das Ganze dann in der Schlussrechnung noch mal um 39.000 nur für die immer noch fehlenden 252.000 € brauchte es eine bessere Lösung. Man nehme also ein Konto auf das der Gemeinderat keinen Einblick hat und buche die Summe dort. Schlau eigentlich! Nur das die Summer dort nicht gedeckt war ist ja beim Giengener Schuldenberg nicht weiter störend und beim Haushalt 2010 wäre unserem Ex-OB sicherlich eine gute Lösung eingefallen, wie dieses dann bezahlt werden hätte können.

Was ich aber wirklich Schade finde, auf der Seite der CDU Giengen hat Herr Seeger zusammen mit Herrn Briel einen wirklich klar und scharf formulierten Beitrag zu diesem Thema geschrieben. leider haben die beiden oder wer auch immer beschlossen diesen wieder zu entfernen. Und was noch viel verwunderlicher ist.

Wo ist die in der HZ von allen Seiten geforderte Aufarbeitung! War die ganze Aufregung umsonst?

Wie wir ja alle von unseren Börsianer gelernt haben, gibt es dort halt Leerverkäufe und in Giengen gibt es Luftbuchungen, beides stellt Summen ohne Gegenwert dar.

Samstag 26 Juni

Die Bahnunterführung, was ein Brüller, für viel Geld hat man sie unter Herrn Stahl saniert, weil er sie ja auch benutzt und den guten Mann das so gestört hat und das wichtigste hat man vergessen. Man saniert also die Unterführung und bringt graffitiabweisende Fliesen an, soweit so gut und schlau gedacht. Jetzt nach dem alle Wände wieder verschmiert sind, können sie nicht gereinigt werden und jetzt kommt´s, man den passenden Reiniger dazu nicht gekauft hat, irgendwie nicht zu Ende gedacht..

Nur das ich das auch verstehe, man saniert etwas zu einem viel teureren Preis als nötig um den Nutzen der den höhere Preis rechtfertigen würde nicht nutzen zu können, weil man den Reiniger nicht gekauft hat. Jetzt mal so am Rande, wie lässt sich so etwas begründen.

Man hätte also zwei Möglichkeiten, wir kaufen den Reiniger um die höheren Sanierungskosten zu rechtfertigen oder wir schreiben das als Schildbürgerstreich ab und klopfen in 10 Jahren die Fliesen wieder von den Wänden.

Hans Bader scheidet aus dem Gemeinderat aus.

Ich war zwar nicht immer seiner Meinung aber ich respektiere seine klare Linie die er über viele Jahre verfolgt hat. Das er im Moment andere Sorgen hat ist verständlich und seine Entscheidung für Ihn die einzig richtige. Also ein kurzes Vielen Dank und viel Glück und Gesundheit auf Ihrem weiteren Lebensweg.

Dienstag 29. Juni

Erste Erleichterung für die Stadtkassen, das Minus scheint doch nicht so groß zu sein wie befürchtet. Die Gewerbesteuereinnahmen waren nun doch höher wie geplant, aber als vorsichtiger Rechner warnt unsere OB schon gleich mal vor zu großen Erwartungen, mich wundert das wir nicht gleich wieder die Stadtrandstraße bauen wollen. Herr Ehrlinger hat nichts davon gesagt. Hat er aufgegeben?


Samstag 3. Juli

Herr Schmalzl vom Regierungspräsidium war zu besuch in der Stadt und wenn es einige auch nicht hören mögen, Der Sparkurs ist der richtige Weg und nicht das was die letzten 8 Jahre hier passiert ist. Mit dem "erfreulichen" Jahresabschluss im Rücken hätten wir unter Herrn Stahl sofort wieder das Geld ausgeben begonnen ohne Rücksicht auf Verluste und eine Entscheidung wie sie Herr Elser zusammen mit der Verwaltung getroffen hat, Fördergelder nicht zu nehmen weil sich der Rest nicht darstellen lässt hatte es unter Herrn Stahl auch nicht gegeben. Vielmehr hätten wir alle in der HZ gelesen, das er erfolgreich 810.000 Euro nach harten Verhandlungen zu Sanierung der Grabenschule nach Giengen geholt hat.

Dieses Dilemma haben wir ja jetzt beim alten Eichamt. Nur durch Fördergelder war überhaupt an eine Sanierung zu Denken aber das das jetzt statt ca 1,2 Mio 1,7 Mio kostet konnte ja einer wissen.

Nur was nutzt uns das wenn wir den Rest der nicht aus Fördergelder besteht nicht finanzieren können, ach finanzieren können wir das schon, nur halt nicht bezahlen.

Wenn das dann mal fertig ist, fällt mir zu diesem Umbau schon noch was ein, aber darauf warte ich dann doch noch.

Mittwoch 21. Juli

Was müssen wir da lesen, die Pauschalangebote ziehen nicht, keine Touristenschwemme in Giengen und doch tatsächlich keine ausgebuchten Hotels! Welch Überraschung.

Also ganz persönlich habe ich ja nichts anderes erwartet. Da hilft auch kein Tourismusberater, gell Herr Stahl. Nur er wäre so schlau gewesen und hätte das anders verkauft.

Wenn man den Artikel so liest, wird ja schon was getan, ein Hotel- und Gaststättenführer und das schon in der zweiten Auflage, wow, wäre nur wichtig zu wissen wie hoch den die erste Auflage war. Waren es nur 100 Stk ist das nicht besonders erfolgreich und ich würde nicht von der zweiten Auflage reden. Also mal Butter bei die Fische, wie viele wurden den gedruckt. Schön finde ich die Erwähnung der Bären die überall in der Stadt so rumstehen und ganz toll die Bärenfliesen in der Unterführung, ach war da nicht was? Stimmt wir haben ja keinen Reiniger um das Geschmiere zu entfernen und so sieht auch keiner mehr die Bären!

Die Tourist-Info findet das das Angebot mit 2 Übernachtungen ganz besonders gut ankommt. Aber einzig das Hotel Lamm kann bestätigen das tatsächlich jemand das Angebot nutzt. Alle anderen Hotels können keine nennenswerten Buchungen feststellen.

Aber wie wäre uns das letztes Jahr verkauft worden? In etwa so...

Das Bärenstarke Angebot lockt immer mehr Touristen nach Giengen.

Laut Herrn Stahl stellt Giengen eine starke Zunahme der Buchungen fest.
Der Einsatz auf Messen und Tourismus Veranstaltungen zahlt sich für die
Stadt Giengen und Ihre Hotels und Gastronomie langsam aus. Das Hotel
Lamm ist vom Angebot begeistert, wenn gleich auch die Zimmer noch nicht
ausgebucht sind, aber das ist nur eine Frage der Zeit bis auch in Giengen
die Zimmer an den Wochenenden voll belegt sind.
Besonders positiv fallen den Besuchern die Banner und Bärenfiguren
an den Ortseingängen auf. Die den Besuchern zeigen,

Willkommen in der Bärenhauptstadt.

Samstag 24. Juli

Und jetzt noch, ich kann es nicht lassen Frau Mack von der SPD

Zitat:

Die Nachfrage nach der Ampel bei der Schwagehalle ergab, dass in den ausgeschalteten Phasen der Verkehr natürlich flüssiger läuft und viele mit der Lösung zufrieden seien. Man sei sich einig, dass während der Geschäftszeiten die Ampeln in Betrieb sein müssten. Für Sehbehinderte aber müsse eine Lösung für die Zeit der Abschaltung gefunden werden.

Hallo!! An der
Schwagehalle gibt es keine Ampel, ob sie wohl die Walter Schmid Halle meint? Als jemand der zumindest in Giengen wohnt und seit langem im Gemeinderat sitzt sollte sie zumindest den Unterschied kennen. Nicht das die gute Frau bei den Veranstaltungen immer in der falschen Halle sitzt.

Und zur Verkehrsunfall-Statistik steht auch ein Bericht in der HZ.

Doch auch die Stadtverwaltung müsse in die Verantwortung genommen werden: An der Kreuzung Pr´e-St.-Gervais-Straße/Bernauer Straße etwa müsse dringend etwas getan werden. „Wir empfehlen, den Knotenpunkt umzubauen und einen Kreisel oder eine Ampel zu installieren“, so Pappe.Die vielbefahrene Kreuzung am Ortseingang sei schlichtweg überlastet.

Na so würde ich das nicht ganz sehen, es wäre halt viel weniger gefährlich wenn an der Stoppstelle auch gehalten werden würde. Denn eigentlich wird mir dort jeden Morgen die Vorfahrt von nicht haltenden genommen. Es ist ein Wunder das nicht noch mehr passiert und bloss keine Ampel.

Auch am Oggenhauser Keller, wo es von Giengen her rechts nach Oggenhausen geht, kracht es ein ums andere Mal. Trotz 70er-Zone und regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen kommt es immer wieder zu Vorfahrtsunfällen, weil schlichtweg zu schnell gefahren wird.

Auch hier das gleiche Problem, Fahrzeuge die von Oggenhausen kommen, fahren so an die Kreuzung heran, das Sie falls den einer kommt nicht zum stehen kommen können, weil ja jeder hofft, es kommt keiner. Und an der beschrieben Stelle habe ich in all den Jahren, 21 Jahre fahre ich jetzt nach Heidenheim, noch nie eine Geschwindigkeitskontrolle gesehen.
Was wohl daran liegt, das die meisten in der Kurve einfach zu langsam sind, als das es sich lohnen würde. Es wird doch nur vom Oggenhauser Keller Fahrtrichtung Giengen kurz vor der Autobahnbrücke geblitzt, weil es sich dort schon alleine wegen der Bergabstrecke lohnt. Selbst wer es nur rollen lässt ist dort schneller wie 70 km/h. Ich muss vom 6 Gang in den 4 zurückschalten um nicht den ganzen Berg über bremsen zu müssen.

Aber das schöne an der Aussage oben ist doch eigentlich, trotz der
Geschwindigkeitskontrollen und der Beschränkung auf 70 km/h hat sich nichts verändert. Also die Schlussfolgerung, die 70 Schilder weg, bringen eh nichts. Und zu schnell für was wurde gefahren? Für die 70 km/h Schilder, für das Fahrvermögen des Einzelnen oder für die Witterung. Fall 1 und 3 können wir Ignorieren, weil willkürliche Beschilderung ändert nichts und wenn es z.B. Glatt ist nützt mir ein Schild auf dem 70 steht auch nichts. Nehmen wir Fall 2, den unfähigen Autofahrer, wenn wir für diesen Beschildern wollen, schlage ich 6 km/h vor, das reduziert die Schadenshöhe und die Möglichkeit von Unfällen drastisch. Alles andere ist Augenwischerei.

Warum wird dort eigentlich nur bergab gemessen? Oder warum nie oben kurz nach dem Oggenhauser Keller, dort gilt auch 70 km/h! Ist dort die Quote nicht hoch genug? Mit Fahrzeugen von heute ist es kein Problem, die ganze Strecke ohne auch nur einmal zu bremsen zu fahren und nur am Oggenhauser Keller selbst ist 100 ein wenig zügig, aber alles andere stellt selbst bei Regen kein Problem dar. Also für was zu schnell?

in diesem Sinne, warten wir auf bessere Zeiten.

Politiker und Ihre Selbstbedienungsmentalität

Am 15.7.2010 was muss man da in der HZ lesen "unsere" beiden Landtagsabgeordneten halten eine Diäten Erhöhung um rund 30% für gerechtfertigt.

Das ist ja schön und gut, wenn ich meinen Lohn selber bestimmen könnte würde ich vermutlich 100% mehr bekommen, aber mein Geld kommt ja auch nicht vom Steuerzahler sondern von der Firma in der ich arbeite. Nur mit welchem Selbstverständnis die beiden das begründen ist gegenüber den "Normalen" Mitbürger ja geradezu unverschämt. Beide sind in Parteien die es in den letzten jahren zu verantworten haben, das der kleine Mann immer weniger Netto bekommt, sei es durch die Zwangsanpassung der Krankenversicherungsbeiträge auf einen Stand der 2% höher lag als das was ich vorher bezahlt habe und die Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge und Nun kommt Herr Stoch und ist der Meinung das das richtig ist weil er mehr für seine Eingene Absicherung tun muss. Halt, da stimmt doch was nicht, sollen nicht wir alle von unserem Geld auch noch selber eine Vorsorge treffen? Habe ich die Lohnerhöhung deswegen irgendwie verpasst. Ich glaube nicht.

Fadenscheiniger und so was von gar nicht in die Zeit passend kann man sich gar nicht darstellen.

Zitat:
„Das wird auf lange Sicht günstiger und war auch vom Bund der Steuerzahler begrüsst worden“, so Hitzler

So jetzt lesen wir mal nach was der Bund der Steuerzahler dazu wirklich gesagt hat:

Zitat:
Der Anstieg der Grundentschädigungen von 5.047 Euro auf 6.650 Euro ist nicht nachvollziehbar, weil er nicht den ursprünglichen Plänen entspricht.

Zitat:
Ein in sich stimmiges Gesamtpaket wurde von den Fraktionen aufgeschnürt und zum Nachteil der Steuerzahler verändert“, sagte der Verband in Stuttgart.

Und noch eine Zitat von Herrn Stoch:
Das hätten alle Fraktionen einst beschlossen, nur die Grünen führten nun plötzlich die Kritik und spielten sich als Gutmenschen auf, so Stoch.

Diese Aussage Herr Stoch empfinde ich gelinde gesagt als Peinlich und einem Abgeordneten des Landtages für nicht würdig.

Das wir hier im Lande immer noch die Teilzeitabgeordneten haben, sehe ich nicht als Nachteil eher als Vorteil, wenn man sich anschaut wer heute im den Landtagen und im Bundestag sitzt, sind das sehr viele die noch nie was anderes getan haben. Welchen Bezug zum kleinen Mann sollen diese Politiker den besitzen, deren einzige "Sorge" ist, das sie bei der Vergabe der Ämter nicht vergessen werden und das Sie möglichst weit oben in den Wahllisten stehen, den nur das sichert einen Platz im Parlament bei der nächsten Wahl.

Na jetzt weis ich zumindest wer meine Stimme bei den Landtagswahlen 2011
nicht bekommen wird.

Und ich habe es mal wieder in die Zeitung mit meinem Kommentar auf HZ-Online geschafft.

Wie wäre es, wenn unsere Politiker
auch mal ans Sparen denken
würden? Beim eigenen Geldbeutel
hört für unsere geschätzten
Volksvertreter das eigene Gewissen
und die Schuldigkeit am
Dienst am Volke auf.

in diesem Sinne, weiter so bis nach der Sommerpause ist das schon längst vergessen und bei der Wahl 2011 kräht eh kein Hahn mehr danach aber die 1500 EURO bleiben.

PS: Warum sind sich CDU und SPD bei Diätenerhöhungen immer einig, komisch eigentlich.



Wochenrückblick KW 17 2010

Startschuss für die Fußgängerzone:

Na endlich würde mache sagen, die Giengener "Flaniermeile" wird saniert und das Pflaster ausgetauscht. Lange Jahre wurde jetzt diskutiert und geplant mit dem Ergebnis das wir uns das nur leisten können wenn der Städtische Bauhof das erledigt. Was mich aber wirklich überrascht, es gibt Kritik daran und das von denen, die seit Jahren darauf drängen das jetzt endlich damit angefangen wird. Der GHV aus Giengen beschwert sich das der Umbau die Massen an Kunden stören könnte oder besser gesagt sie einengt. Jetzt kommt der Wunsch auf, das die Baumaßnahmen in kleineren Stücken erledigt wird. Was haben sich diejenigen erwartet als jahrelang der Umbau gefordert wurde, wie sich das erledigt. Von kleinen Elfen und das von einem Tag auf den anderen.

Alle wollten ein neues Pflaster und jetzt kommt das neue Pflaster mit den Unannehmlichkeiten die das erst mal mit sich bringt und wenn wir in viiiiiielen Jahren dann mal wieder Geld übrig haben, wird vielleicht sogar der Rest saniert. Dann besteht die Marktstraße auch nicht mehr aus 5 verschiedenen Pflastersteinen und geht vom Steif bis zum Handelshof. Aber das wird noch dauern und ich hoffe das sich der GHV nicht allzu sehr gestört fühlt.

Maria Konold-Pauli fordert von SPD mehr Realitätsbezug

Am 28.4.2010 kommt dann ein Artikel in der HZ in der Frau Konold-Pauli von der CDU mal die Äußerungen der SPD aufgreift und sich auch auf die Beilage in den Giengener Stadtnachrichten bezieht. Sehr fein geschrieben und das mit der nötigen schärfe.

In einer Reaktion auf das SPD-Informationsblatt teilte sie gegenüber unserer Zeitung mit: „Angesichts der Finanzlage der Stadt brauchen wir im Gemeinderat mehr Sachlichkeit, Ernsthaftigkeit und Realitätsbezug.“

Zu allen anderen Aspekten wie Grundsteuern oder Stadtrandstraße könne man nur sagen, „dass es nicht langt, wenn die SPD sagt, man habe Deckungsvorschläge eingereicht.“ Eine auf Hoffnungen begründete Finanzeinnahme werde der Gegenwart kaum gerecht.

Das habe ich ja auch schon geschrieben, die Deckungsvorschläge beruhen ja zu 80% darauf das wir mehr Gewerbesteuer einnehmen, als in den Planungen der Stadtverwaltung stehen. Diese Art des schön Rechnens funktionierte noch nie. Was wenn es nicht so eintritt? Selbst wenn wir mehr Gewerbesteuer einnehmen sollten, wäre die einzige sinnvolle Verwendung, Abbau der Schulden! Die 4 Mio Schuldendienst die die Stadt jedes Jahr zu tragen hat, sind die 4 Mio die jetzt fehlen um die Marktstraße auf einmal zu sanieren oder die Stadtrandstraße innerhalb von 3 Jahren zu finanzieren. Aber statt dessen soll lieber weiter in die Stadtrandstraße investiert werden und die Schuldenlast NICHT abgebaut werden. So wird das nie etwas. Ansonsten gehören wir auch bald zu den Städten die keine Entscheidung mehr treffen dürfen ohne beim Regierungspräsidium um Erlaubnis zu bitten und das wollen wir doch alle nicht.

Leserbrief HZ 29.04.2010

Dann kommt, die Kämpfe gehen weiter, am 29.4.2010 ein "Leserbrief" von Herrn Thomas Seidel.
Hmmmm warum kenne ich den Namen........ Ah Google ist dein Freund, und schwups das Ergebnis

Treffer Nummer 1: Der Vorstand - SPD Giengen

Also dann lesen wir den Leserbrief doch mal mit ganz anderen Augen.

Zitat: "Ist klar: Unser ehemaliger OB Clemens Stahl ist wieder mal der Buhmann"

Ist halt wie beim Fußball, der Trainer trägt die Verantwortung und ist dann auch der Buhmann. Und als OB trägt man die Verantwortung für das was in der Amtszeit passiert und damit für fast 100 % mehr Schulden in 8 Jahren.

Zitat: "Clemens Stahl hatte durch seine Erfahrung und trotz Bedenken der Umweltschützer eine Lösung gefunden, die Stadtrandstraße zu realisieren"

Dem kann man ja so nicht zustimmen. Der entscheidende Punkt um die Stadtrandstraße zu bauen wurde doch glatt übersehen, womit sollen wir das bezahlen und die Aussage mit der Spedition kann so auch nicht stehen gelassen werden. Das war schon vor vielen Jahren und die Stadtrandstraße wäre sie denn in den letzten Jahren gebaut worden hätte daran auch nichts geändert. Das die Spedition nicht mehr hier ist, könnte man dann eher Herrn Stahl Vorgänger in die Schuhe schieben müssen.

Zitat: "Der versprochene Klimawandel ist jedenfalls auch ob der finanziellen Lage meiner Heimatstadt von Herbst auf Winter gesunken. Wir müssen sparen, das ist ok., aber nicht mit aller
Gewalt, um Giengen zur schlechtesten Stadt Europas zu machen, mal maßlos übertrieben geschrieben."

Der Ausdruck Klimawandel hat aber schon Eindruck gemacht, kein Text der SPD Mitglieder bei dem das nicht erwähnt wird. Schade das es kein einfach weiter so gegeben hat. Denn dann wäre ja alles bestens und in ein oder zwei Jahren würde uns jemand erklären das wir nun mit großen Abstand die am meist verschuldete Große Kreisstadt in Baden Württemberg sind, Platz eins in der Hitparade der Schulden Städte könnte wir ja auch auf Tourismusmessen vorzeigen, neben der Hauptstadt der Teddybären und so wären wir ja nicht die schlechteste Stadt sondern die Nummer 1, wenn auch eine traurige. Die Ausrede mit den Schulen lasse ich übrigens nicht gelten, nicht nur Giengen hat seine Hausaufgaben gemacht es soll auch andere Städte geben die das schon erledigt haben.


Zitat: "Wenn Herr Stahl bei der Eröffnung der Stadtrandstraße nicht dabei ist (wenn sie jemals realisiert wird), dann werde ich böse."

Wie gesagt, wo war er bei der Bürgerversammlung?

Aber wenn die Stadtrandstraße dann noch mal den Spatenstich erlebt, dann spendiere ich persönlich den Spaten für Herrn Stahl.

In diesem Sinne, hoffen wir das der Klimawandel auch bei der SPD ankommt.

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